Olivia Pilhar

Dokumente zum "Fall" Olivia, siehe: Archiv 1995/ 1996/ 1997/ 1998/ 1999
Zumindest den Namen dieses Mädchens braucht man fast niemandem mehr zu erklären. Aber sonst? Was wurde nicht alles geschrieben und verbreitet, was glauben viele Menschen, nicht alles zu wissen oder beurteilen zu können?
So ist es ein Glück, daß der Vater – Helmut Pilhar – mit einer bewunderungswürdigen, schonungslosen Ehrlichkeit ein minutiöses Tagebuch führte über das Schicksal seiner Tochter und seiner Familie, einen Leidensweg nachzeichnet, der uns alle in seinen Bann schlägt.
Im "Fall Olivia"
treten plötzlich verschiedene sog. gesellschaftliche Kräfte in halb Europa in einer Klarheit und Krassheit hervor, wie es vielleicht bislang selten der Fall war: Die Medizin mit Ärzten, Ärztekammern, Professoren, Primarien, Krankenhäusern
im Verbund mit
der Pharmaindustrie etwa in Person eines Umweltministers, mehrfachen Pharmaunternehmers und Vorsitzenden der österreichischen Kinderkrebshilfe, welcher die Zwangschemotherapie fordert
im Verbund mit
der Justiz, den Gerichten, den Richtern, dem Vormund, die das Sorgerecht entziehen, die die Zwangstherapie bei dem Staats-Mündel einleiten
im Verbund mit
den Medien, Fernsehsendern, Talk-Shows, Moderatoren und Moderatorinnen, Intendanten, Journalisten, Zeitungsredakteuren, Filmemachern, Sendern aus ganz Europa, die plötzlich mit einer Stimme reden
im Verbund mit
einem Konsul und einem Bundespräsidenten und dem österreichischen Staat, der einen Vertrag bricht.
Der „Fall Olivia" bedeute -
so titelte immerhin die österreichische Zeitung "Die Presse":
"Das Ende des Journalismus"!
Der Fall dieses tapferen Mädchens könnte nicht nur
das moralische Ende des Journalismus einläuten, sondern auch
das moralische Ende der derzeitigen, sich selbst als "anerkannt" apostrophierenden Medizin,
das Ende des medizinisch-pharmazeutischen Interessen-Komplexes,
das Ende unseres Rechtssystems und nicht zuletzt
das moralische Ende unseres sich demokratisch dünkenden Gesellschaftssystems.
Der "Fall Olivia" – Olivia selbst – hat etwas bewegt!
Zuallererst natürlich unsere Herzen, dann aber auch etwas in unserem Bewußtsein und Denken in Gang gesetzt. Ein sich immer fester selbst einzementierendes System, das zunehmend Entscheidungs- und Therapiefreiheit der Menschen bedroht, wurde erschüttert und in Bewegung gebracht.
Der "Fall Olivia" hat etwas offenbar gemacht!
Es liegt an uns, ob wir vor dem, was nun sichtbar geworden ist, weiterhin die Augen verschließen wollen oder ob wir mitdenken und vielleicht sogar einmal handeln wollen!
Es mag überraschen, daß ein Betrug schrecklicher als der Krieg sein soll – jedoch ist ein Betrug immer der Versuch, Wahrheit durch Lüge, das "Licht" durch die "Nacht" zu ersetzen. Was das mit unserem Thema zu tun hat? Sehr viel!
Wie am "Fall Olivia" allen sichtbar geworden,
haben sich eine Unzahl von Menschen, die eigentlich der Wahrheit verpflichtet sein sollten, an dieser vergangen und vor aller Augen einen Betrug inszeniert.
Liebe Eltern!
Es geht um das Wohl Eurer Kinder.
Im Frühsommer `95 entzog man uns das Sorgerecht über Olivia zur Gänze. Ende März `96 übertrug man es uns wieder bis auf die „Heilbehandlung von Krebs" und den „Wohnortwechsel".
Seit ein paar Monaten haben wir auch den „Wohnortwechsel" zurück. Bei Olivias „Heilbehandlung" dürfen wir noch immer nicht mitreden. Auch nicht während der nächsten drei Jahre. Das AKH dehnte die Nachkontrolle von zwei auf fünf Jahre aus. Viel Vertrauen hatte die Schulmedizin ja noch nie in ihre „Künste"!
Seit dem 11.09.1998 ist die am 8. und 9. September erfolgte Verifikation der Neuen Medizin von Dr. med. Ryke Geerd Hamer von der Universität Trnava (Slowakei) bestätigt. Indessen war diese universitäre Bestätigung über die Richtigkeit der Neuen Medizin im staatsmedizinischen Establishment eingeschlagen wie eine Bombe!
Es kann nicht sein, was nicht sein darf! Vertreter der Schulmedizin und der Behörden attackierten die Uni Trnava mit Anrufen und Faxen. Sie erhielten aber nur die Auskunft, daß diese Bestätigung seine Richtigkeit habe.
Nun griff man, wie so oft in dieser leidigen Angelegenheit, zur Lüge.
Man behauptet kurzerhand, die Bestätigung sei gefälscht. (Ärztekammerpräsident Steiermark, Dr. Routil, Schreiben 5.3.99 an Helmut Pilhar)
Die Ärzte und Behörden ignorieren die Bestätigung der Uni Trnava und werden Olivias Gesundheitszustand weiterhin nach dem widerlegten Wahn der Schulmedizin beurteilen. Uns sind die Hände gebunden.
Wir Eltern müssen (dürfen) zusehen. Der Körper unseres Kindes gehört der Staatsmedizin. Laut deren Gesetzen ist es legal, Kinder mit medizinischen Experimenten zu quälen, zu vergiften und zu verbrennen, sie zu verstümmeln und zu kastrieren, ja sogar sie dabei umzubringen – was ja bei Olivia auch geschehen war und vertuscht wurde.
Dieses begangene Verbrechen an unserem Kind, dieser Kindesraub und das vorsätzlich Quälen mit Inkaufnahme ihres Todes, wurde kurzerhand uns Eltern zur Last gelegt. Aus den Opfern machte man Täter!
Aus präventiven Überlegungen heraus sollten und wurden wir strafrechtlich verurteilt, unser Kind „entführt" und „fahrlässig am Körper geschädigt" zu haben. Heute wird behauptet, Olivia sei geheilt! Das AKH bestätigte uns aber im August `98 Olivias Grad der Behinderung betrage 60 vH (60 % heißt aber, sie ist nur 40% gesund!).
Was ist das eigentlich für eine Therapie, bei der das Kind einmal aufgrund des chemobedingten Giftschocks sterben muß, um dann reanimiert und weitervergiftet werden zu können? Bei diesem medizinischen Experiment mit Giftgas-Abkömmlingen (Giftgas Lost) sterben 10% der Therapierten in den ersten Tagen! Zwischen 92% und 98% sind nach 7 Jahren unter der Erde. Die Überlebenden dieser bis zu Millionen öS-teuren Therapie sind infolge unfruchtbar und in ihrer Entwicklung gestört!
Die Ergebnisse dieser Experimente sind seit rund 40 Jahren bekannt! Fortschritte werden ebenso lange propagiert. Geändert hat sich nichts! Merkwürdig, daß niemand etwas Neues – wissenschaftlich überprüft und für richtig Befundenes – versuchen möchte! Es geht nicht nur um Euer persönliches Wohl! Es geht auch um das Eurer Kinder!
Die Staatsmedizin ist ein lukratives Geschäft!
Das Geld wird dem Bürger aus der Tasche gezogen (Kassenbeiträge). Täglich sterben Tausende an Krebs – unter unser aller Augen, und als schicksalhaft empfunden. Für Letzteres sorgen die täglichen Werbeeinschaltungen (Arztserien). Und niemand will dem abhelfen? Haben wir hier eine von „oben" verordnete Bevölkerungskontrolle?
Merkwürdigerweise findet sich hierbei kein Journalist der Massenmedien, der Licht in diese Angelegenheit bringen möchte oder könnte. Ob die auch dieser Staatsmedizin dienen?
Man mißbrauchte Olivia, um Dr. Hamer und seine entdeckte Neue Medizin in der Öffentlichkeit zu diskreditieren. Einen wissenschaftlich korrekt geführten Disput traute man sich bis heute nicht zu führen. Dabei kann es doch für diese sich „wissenschaftlich" nennende Schulmedizin keine große Sache sein, diesen angeblich „selbsternannten Wunderheiler" ein für alle mal WISSENSCHAFTLICH zu widerlegen! Es wäre sogar ihre verdammte Pflicht, um künftighin hilfesuchende Patienten von Dr. Hamer abzuhalten. Aber dazu ist diese Medizin der „Weißen Götzen" nicht im Stande!
Das Mittel ihrer Wahl ist – die mittelalterliche Inquisition, die nur die Vokabeln kennt: „Abschwören", „bekehren" sonst „Scheiterhaufen"!
Olivia soll nun als „Der Erfolg der Chemo" künftigen Eltern krebserkrankter Kinder die Augen blenden. Aber gerade von dieser Chemo gab man Olivia weniger, als allen anderen Kindern mit vergleichbarer Erkrankung. Während des letzten Zwangstherapie-Monats sind Olivia bereits die Haare nachgewachsen! Die Ärzte drückten weniger Gift in den Katheder, der in ihre rechte Herzkammer führte, als sie laut „Vorschrift" (Internationales
Groß-Chemo-Experiment „SIOP-Nephroblastom Studie) tun hätten müssen. Gott sei Dank! (Miß-)Brauchten sie Olivia doch lebend!
Olivia geht es heute einigermaßen gut.
Von Heilung aber kann man nicht sprechen. Unter Heilung verstehen wir das Wiedererlangen der Gesundheit von Organ und Körper.
Eine Entfernung eines Organs – vielleicht sogar das Austauschen von Organen – hat nichts mit Heilung zu tun. Das ist eine Ersatzteil-Mentalität, eine mit High-Tech verklärte Bankrott-Erklärung der Heilkunst, mit der sich nebenbei wieder viel Geld verdienen läßt! Auch schmutzigstes Geld, wie Beispiele von Organraub und Tötungen wehrloser Kinder zeigen.
Die lebend ausgeschlachteten älteren Spender sind aber auch nicht besser dran! Jeder von uns kann das nächste Opfer dieser Maschinerie werden, wenn er sich nicht in das Widerspruchs-Register eintragen hat lassen.
Aus Canada ist ein Fall eines Mädchens bekannt geworden, dem man ebenfalls wegen eines Wilms-„Tumors“ unnötigerweise die Niere mitentfernt hatte und das nun einen „Flüchtlings-Konflikt" mit Sammelrohr-Karzinom, diesmal auf der verbliebenen anderen Niere, erlitt. Sie ist jetzt zum Dialyse- Fall geworden – und bringt weiteres Geld in die Kassen dieses Establishments.
Hoffen wir, daß Olivia dieses Schicksal erspart bleibt.
Hoffen wir, daß sich ihr Herzmuskel (30% Herzleistung) erholt.
Hoffen wir, daß Olivia später nicht allzusehr darunter leidet, wenn ihr das Glück eigener Kinder verwehrt bleiben wird. Über das Trauma ihrer ärztlichen Entführung und pseudo-medizinischen Vergewaltigung ist sie noch nicht hinweg!
Und hoffen wir, daß dieses finsterste Mittelalter der Medizingeschichte ihr baldiges Ende hat!
Es lebe die Neue Medizin, die Heilige Medizin, die für Mensch,
Tier und Pflanze(!) gleichermaßen gilt!Auf spanisch: viva la medicina sagrada.
Erika Pilhar
Ing. Pilhar Helmut
Auf der Flucht
In Spanien angekommen wird Eis gegessen

Abendessen im Hotel

Verhaftung durch Interpol

Die Medienmeute

Die Medienmeute war schlimmer als alles andere.
Mit Olivia und den anderen Kindern fanden wir Unterschlupf bei Freunden. Die Reporter belagerten das Hotel, in welchem Dr. Hamer und offiziell auch wir einquartiert waren. Dort interviewten sich die Journalisten schließlich gegenseitig, wenn sie wieder einmal unsere Spur verloren hatten.
Als regelrechtes Terror-Team tat sich die Gruppe von Spiegel-TV unter der Führung von Czogalla hervor. Laut brüllte dieser Agent, als er von seinem Team gefilmt hinter Dr. Hamer, der Olivia an der Hand führend ins Hotel gehen wollte: "Herr Dr. Hamer! Was machen Sie wenn Olivia morgen stirbt?" Olivia stand der Schrecken ins Gesicht geschrieben!
Als für das Spiegel-Team der Abgabezeitpunkt eines erstellten Beitrages immer näher rückte (Sonntag abend), hefteten sie sich, getrieben von der Not noch immer nichts im Kasten zu haben, an die Fersen der Präsidentin des Vereins für Neue Medizin in Spanien und verfolgten sie mit zwei Autos durch ganz Malaga. Die Präsidentin berichtete, daß sie sich auf eine Tankstelle flüchten mußte, wo ihr Wagen von den Verfolgern sofort eingekeilt wurde. Der Tankwart verständigte die Polizei. Der Polizei gelang es zwar, der Präsidentin die Weiterfahrt zu ermöglichen, sie konnte aber diese Meute nicht an eine weitere Verfolgung hindern. Erst als die Präsidentin per Telefon Freunde zu Hilfe rief, konnten die Herbeieilenden die Verfolger an der Fortsetzung ihrer Hetze hindern.
Aber auch der Journalist Pflughaupt, der unseren Aufenthaltsort den Behörden preisgab, machte uns das Leben zur Hölle. Im Stundentakt polterte er laut grölend an die Zimmertür von Dr. Hamer und forderten diesen auf, sich einem Interview zu stellen.
Ganz gewiefte Journalisten versuchten sich heimlich an unsere Fersen zu heften, um den Aufenthaltsort von Olivia aufzuspüren. So waren wir oft gezwungen, weite Umwege in Kauf zu nehmen.
Obiges Foto zeigt einen Teil der Horde, die das Krankenhaus in Malaga belagerte.
Dr. Hamers ärztlicher Rat

Die Schulmedizin behauptete immer, Olivia hätte nur diesen Wilmstumor. Wir wußten aber dank Dr. Hamers vortrefflicher Diagnose, daß Olivia nicht nur diesen Wilmstumor, sondern zusätzlich noch weitere Krebse hatte; unter anderem auch ein Leber-Ca. Dieses Leber-Ca (Konfliktinhalt: Verhungerungskonflikt) ging sofort in Heilung über, nachdem ihre Mutter erklärte, künftig von der Arbeit zuhause bei Olivia zu bleiben. Infolge trat die von Dr. Hamer angekündigte Leberschwellung ein, die man am obigen Bild sehr deutlich erkennen kann.
Der Wilmstumor saß bekanntlich an der rechten Niere (rückwärts unter dem Rippenbogen) und war nach menschlichem Ermessen nie größer als ca. 450cm³.
siehe auch: Abschrift Ärztlicher Rat Dr. Hamer, 21.7.95
Allgemeines Krankenhaus der Stadt Wien (AKH), Intensivstation an der onkologischen Kinderabteilung (Kinder mit sog. Gehirntumoren)

Dieses Foto brachte mir (Helmut Pilhar) zum wiederholten Male Besuchsverbot ein.
Als der Pfleger das Blitzlicht bemerkte, erklärte er, Fotografieren wäre verboten. Anschließend wurde der Sicherheitsdienst gerufen, der mir meinen Fotoapparat abnahm. Diese Abnahme ließ ich mir bestätigen. Was die Herren nicht wußten war, daß ich meinen Zweitapparat abgab. Zwei Tage später erschien das Bild auf der Titelseite einer Wochenzeitschrift.
siehe auch: Der Spiegel, 07.08.1995 - "Ich bin der Jäger, nicht der Gejagte"
Olivias klinischer Tod -
verursacht durch die erste Chemo!
Am Morgen hatte Olivia noch Kakao getrunken und ein Kipferl gegessen. Nachdem die Ärzte sie mit Gewalt aus den Armen ihrer Mutter gerissen hatten, hat man das Kind vom Tullner Kinderspital ins AKH nach Wien überstellt und sofort mit der Chemo begonnen. Aufgrund des Giftschocks erlitt Olivia einen Herzstillstand und mußte reanimiert werden, wobei man ihr die Rippen rechts und links brach und sie in der Folge für Wochen in Tiefschlaf versetzen, künstlich beatmen und ernähren mußte.
Diesen Zwischenfall vertuschten die Ärzte und erklärten, man habe Olivia in einen "Heilschlaf" versetzt.
Bei unserem Strafprozeß 1996 wurden wir angeklagt wegen Kindesentführung (die Eltern entführen ihr eigenes Kind) und fahrlässiger Körperverletzung, weil wir nicht in die Chemo gingen. Routinegemäß beantragte unsere Verteidigung Olivias Krankenakt, aus welchem das Ausmaß der fahrlässigen Körperverletzung ablesbar sei. Dieser Krankenakt wurde uns seitens des Richters als Beweismittel nicht gestattet, also unterdrückt! Aus diesem Krankenakt wäre nämlich ersichtlich gewesen, dass man Olivia mit der Chemo beinahe in den Tod befördert habe.
Erst ein Jahr nach unserem Strafprozeß durften wir den Krankenakt gegen umgerechnet € 3000.- kaufen. Aus der Zeit auf der Intensivstation war nur ein einziger Röntgenbogen enthalten, alles andere hat man verschwinden lassen.
Aber diese eine Röntgenbogen zeigt Olivias gebrochene Rippen!
Olivia wird künstlich ernährt

Über die Nase mußte sie mittels Sonde ernährt werden. Sie hat jede Nahrungsaufnahme verweigert. Ihre Schleimhäute waren offen. Des Nachts mußte sie oft stündlich erbrechen.
Die Operation
Weder Dr. Hamer noch wir Eltern waren gegen eine Operation des Wilmstumors! Wir waren immer nur gegen Chemo und Bestrahlung!
Allerdings lag bei Olivia eine riesige Leberschwellung vor und niemand konnte so recht beurteilen, wie groß eigentlich diese Nierenzyste (Wilmstumor) ist. Auch deshalb wollten wir erst einmal abwarten, bis diese Leberschwellung abgeklungen war und man anhand eines Bauch-CTs die wirkliche Größe dieser Nierenzyste ersehen konnte.
Es kam aber alles anders!
Olivias dicker Bauch wurde diesem Wilmstumor in die Schuhe geschoben. Zusammen mit der Nierenzyste wurde auch gleich die gut funktionierende Niere mitentfernt.
Mitte September 1995 wurde Olivia – nachdem sie klinisch tot durch die 1. Chemo, reanimiert, in einen Tiefschlaf versetzt und bestrahlt worden war, wodurch sofort die Leberschwellung 'ausgetrieben' wurde – die gut funktionierende rechte Niere zusammen mit der 1/2 Liter (450 ccm) großen Nierenzyste (inzwischen von flüssig zu fest geworden) entfernt und im Fernsehen gezeigt.
Wie hätte eine Tumormasse von 6,5 Liter Volumen innerhalb von wenigen Wochen verschwinden sollen? Wäre eine Tumormasse von der Differenz von 6 Liter Volumen durch Bestrahlung und Chemo im Bauch von Olivia zerfallen, wäre Olivia aufgrund innerer Vergiftungen gestorben. Das Ödem der Leberschwellung aber konnte durch Bestrahlung 'ausgetrieben' bzw. 'niedergeknüppelt' und von Olivia ausgepinkelt werden.
Olivias dicker Bauch war vor der Operation innerhalb von drei Wochen (die Zeit, in der sie in Tiefschlaf versetzt und auch 4x bestrahlt worden war) verschwunden. Damals gaben sich die Onkologen die Türklinke zu ihrem Krankenzimmer in die Hand, um Olivias verschwundenen Bauch zu bestaunen. Fotografieren und dokumentieren durften wir Eltern das alles nicht; ein Wachbeamter des Sicherheitsdienstes 'Group4' war für 4 Wochen rund um die Uhr vor ihre Krankenzimmertür abkommandiert und durchsuchte jeden auch auf Kameras hin, der das Zimmer betreten wollte.
Olivia nach Operation

Der Obsorgeentzug
Die Stimmungsmache der Medien... ... und das Ergebnis.
Die Obsorge war uns Eltern im Zeitraum während unserer Flucht vor der Chemo zur Gänze entzogen worden.
In Spanien war der Mutter, Erika Pilhar, die Obsorge über Olivia vom dortigen österr. Konsul Walter Esten rückübertragen worden (siehe). Diese vorgenommene Rückübertragung wurde bei unserer Rückkehr nach Österreich von den Behörden für Null und nichtig erklärt.
Noch in Spanien erhielten wir von der BH Wr. Neustadt ein Telex mit der Versicherung, daß uns die BH Wr. Neustadt helfen wird, das Sorgerecht wieder zu bekommen (siehe).
Ein von uns angestrengter Einspruch gegen den Obsorgeentzug war wegen eines "Fristversäumnisses" unseres damaligen Anwaltes (Wegrostek, Wien) ins Leere gegangen.
Teilweise Rückübertragung
Mit Ende der Zwangstherapie, März 1996, wurde uns das Sorgerecht bis auf die "Heilbehandlung der Krebserkrankung" vom Pflegschaftsgericht (BG Wr. Neustadt) rückübertragen mit dem Versprechen, wir würden das ganze Sorgerecht dann zurückbekommen, wenn wir brav die Kontrolluntersuchungen für den Zeitraum von 2 Jahren einhalten. Das taten wir auch.
Im März 1998, als diese 2 Jahre um waren, erklärte das AKH kurzerhand, die Kontrolluntersuchungen müßten auf insgesamt 5 Jahre ausgedehnt werden. Somit verschob sich auch die Sorgerechtsrückübertragung um weitere 3 Jahre.
Wo bleibt das Sorgerecht?
Im März 2001 sollte die letzte Kontrolluntersuchung erfolgen. Merkwürdigerweise erhielten wir vom AKH keinen Termin genannt.
Im Herbst 2001 meldete sich das Jugendamt mit einem Besuch an. Man brachte den Vorwurf vor, wir Eltern wären beim angeblich mit dem AKH telefonisch vereinbarten Kontrolltermin nicht erschienen. Das AKH hatte uns aber keinen Termin genannt.
Schließlich wurde der Kontrolltermin mit 08.11.2001 schriftlich vom AKH bekannt gegeben und von uns eingehalten. Bei dieser Kontrolluntersuchung – die die letzte hätte sein sollen und mit der wir dann auch das Sorgerecht zurückbekommen hätten – fand das AKH eine 3mm Verdichtung in der Lunge. Weitere Kontrollen wären erforderlich, so das AKH.
Mit Schreiben vom 17.12.2001 lehnt die BH Wr. Neustadt die Sorgerechtsrückübertragung an die Eltern wegen ausständiger Kontrolluntersuchungen ab.
Mit Beschluss vom 28.02.2002 übertrug uns das Pflegschaftsgericht Wiener Neustadt das gesamte Sorgerecht. Allerdings wurde uns auferlegt, einmal in einem halben Jahr und ein weiteres mal in einem Jahr mit Olivia zu einer Kontrolle ins AKH zu fahren. Dies deshalb, weil laut Prof. Urbanek diese 3 mm Verdichtung in der Lunge vorerst gleichgeblieben sei (Kontrolle vom 04.02.2002), es sich also um kein Rezidiv zu handeln scheint, was aber dennoch kontrollbedürftig wäre.
Ihre Schmerzen
Olivia hatte Schmerzen. Der Gros der Schmerzen rührten von der großen Leberschwellung, also von der Leberkapsel-Spannung aufgrund der Ödemeinlagerung in der Heilungsphase her. Aber auch an einem Lendenwirbel hatte sie einen SWE (Selbstwerteinbruch) in Heilung, was ebenfalls immer mit Schmerzen einhergeht.
Uns allen ist noch das Bild in Erinnerung – Olivia auf einem Wägelchen sitzend am Flughafen Malaga. Dieses Bild haben die Medien immer und immer wieder zeigen, um uns Eltern als Rabeneltern hinzustellen, die ihr Kind derart leiden lassen.
Olivias Schmerzen kamen in Schüben, sie waren nicht gleichmäßig.
Die Schulmedizin tut sich leicht; sie sagt: Schmerzen ist das Anfang vom Ende, leiden braucht der Patient nicht, also kürzen wir mit Morphium ab. Die Schulmedizin bezeichnet das als 'moderne Schmerztherapie', dieses Einschläfern.
Bei Olivia allerdings, hat die Schulmedizin kein Morphium und keine Opiate verabreicht, obwohl Olivia auch und gerade während der Pseudotherapie mit Giftgasabkömmlingen Höllenqualen erdulden mußte. Diese Tatsache hat die Bezirkshauptmannschaft Wr. Neustadt als damaliger Obsorgeinhaber in ihren Akten festgehalten.
Es wird ganz offensichtlich, wenn man die Medienberichte und die Korrespondenzen durchstudiert;
- Die Schmerzen, die Olivia vor dieser Pseudotherapie erdulden mußte, werden hochgespielt.
- Die Schmerzen, die Olivia während dieser Pseudotherapie erdulden mußte, werden nicht erwähnt bzw. bestritten.
Olivia hatte unter anderem einen Wilmstumor
(Nierenzyste an der rechten Niere)!
Olivia hatte aber auch Leberkrebs und ein entsprechendes Ödem im Leberrelais (Stammhirn rechts. Gilt in der Schulmedizin normalerweise als "Gehirnmetastase"), Osteolysen am rechten Lendenwirbel (also Knochenkrebs), Nierensammelrohr-Ca ebenfalls der rechten Niere.
Man wollte aber seitens der Schulmedizin nur diesen Wilmstumor gelten lassen. Denn Wilmstumore seien in der Schulmedizin zu 95% heilbar ...
Schließlich entfernte man Olivia diese mittlerweile fest gewordene Nierenzyste (nannte diese schließlich auch nicht mehr Wilms, sondern Nephroblastom) zusammen mit der gut funktionierenden rechten Niere – ein völliger Unsinn – und zeigte sie im Fernsehen. Die Nierenzyste war fastgroß (0,5 Liter). Ursprünglich hat man behauptet, dieser Wilms hätte 6,5 Liter Volumen. ("so groß wie Fußball")
Nach menschlichem Ermessen war diese Nierenzyste nie größer als 0,5 Liter. Olivias dicker Bauch war nicht dieser Wilmstumor, sondern diese große Leberschwellung (Leberkrebs in Heilung + aktiver Nierensammelrohr-Ca = Syndrom).
Zeugin Frau Dr. Rozkydal bei unserem Strafprozeß 1996:
Ich habe fünf Wochen vorher zufällig von einer Mutter erfahren, die ein drei Monate altes Kind mit Wilmstumor hatte, welches sofort bei Beginn der Chemotherapie verstarb.
Dr. med. Ryke Geerd Hamer:
Wir Ignoranten hatten stets die Wilmse zu einem frühen Zeitpunkt operiert, in dem sie noch angewachsen waren. Ich hatte allerdings schon vor 10 Jahren veröffentlicht, daß Nierenzysten, Wilmse und Nephroblastome ein und dasselbe seien, nur in verschiedenem Ausreifungsstadium, so wie ein Säugling, ein Mann und ein Greis der gleiche Mensch sein kann in verschiedenem Alter.
Medienprozess Helmut Pilhar
Olivia - von den Onko-Logen mißbraucht, von den Medien-Logen ausgeschlachtet - mit dem Ziel, die breite Masse an der Nase zu führen
von Ing. Helmut Pilhar
Mediengeschrei: "Vater bedroht Ärzte", "Der Terror des Vaters"
Medienprozeß Pilhar gegen Kronen Verlag GmbH & CoKG
Vorbemerkung:
Den Kern dieses Medienverfahrens bildet ein Artikel der größten Tageszeitung Österreichs, 'Die Neue Kronen', in welchem mir, dem Vater von Olivia, vorgeworfen wird, ich hätte kurz vor der Operation von Olivia den Chirurgen, Prof. Horcher, 'bedroht'. Diese Unterstellung der Kronenzeitung wurde von anderen Medien als 'Terror des Vaters' weitertransportiert. Im Text dieses inkriminierten Artikels wird erklärt, ich hätte 'Telefonterror' betrieben. Prof. Horcher erklärt zunächst in seiner ersten Zeugenaussage, ich hätte ihm mit einer 'Anzeige' gedroht. Das entspricht nicht den Tatsachen! In der zweiten Zeugenaussage behauptet Prof. Horcher plötzlich, ich hätte ihn auch als 'Mörder' bezeichnet. Auch das entspricht nicht den Tatsachen!
Es gab mehrere von uns eingeklagte Medienberichte. Vorerst soll dieser Medienprozeß - Pilhar gegen 'Die Neue Kronen' - beispielhaft publiziert werden, da er bis zum heutigen Tag (erste Klageeinreichung war am 7.2.1996) noch immer nicht abgeschlossen ist.
Dieser Medienprozeß spielt alle Stückerl möglicher Rechtssprechungen! Begonnen von der Annullierung eines Urteils 1. Instanz (Ein Richter schloß prozeßordnungswidrig meinen Anwalt aus), bis hin zum Vorliegen zweier sich widersprechender letztinstanzliche Urteile;
- Das Strafgericht 1. und 2. Instanz glaubte mir und 4 Zeugen dieses Telefonats mehr als dem Chirurgen, auf den sich "Die Neue Kronen" berief.
- Hingegen meinte das Zivilgericht 1. und 2. Instanz sinngemäß, der einzig Glaubwürdige sei der Chirurg, alle anderen hätten falsch ausgesagt - und das ohne einen einzigen Zeugen selbst angehört zu haben. Eine wohl einmalige Vorgehensweise...
Z.z. wird gegen mich und die 4 Zeugen wegen 'falscher Zeugenaussage' ermittelt ...
Lassen Sie sich durch diese 'nie enden wollende Geschichte' führen ...
Die Chronologie der Ereignisse
Die Vorgeschichte
- Tagebuchauszug: Sonntag, 17.9.1995 - das relevante Telefonat zwischen dem Vater und dem Chirurgen
- Tagebuchauszug: Montag, 18.9.1995 - Tag der Operation, Chirurg erteilt Vater Besuchsverbot
- Tagebuchauszug: Dienstag, 19.9.1995 - Chirurg ist wütend
Anmerkung:
Diese Tagebuchauszüge entstammen dem Buch 'Olivia - Tagebuch eines Schicksals', das mit dem letzten Eintrag vom 31.1.1996 endet. Das Skriptum sandte ich Anfang Februar 1996 an den Verlag Amici di Dirk nach Köln. Das erste druckfrische Exemplar hielt ich am 13.6.1996 in Händen.
Dieses Tagebuch erweist mir heute noch wertvolle Dienste, wenn es darum geht aufzuzeigen, was wirklich geschah! Ein weiser Mann sagte einmal:
"Das einzige Recht der Entrechteten ist das Dokumentieren des Unrechts!"
Tipp: Sollten Sie jemals in eine ähnliche Situation kommen, dann führen Sie so ein Tagebuch oder machen Sie Aktenvermerke über wichtige Gespräche oder Ereignisse!
Die relevanten Zeitungsmeldungen
- Artikel "Die Neue Kronen", 20.9.1995 - Olivias Ärzte wurden bedroht
(Dieser Artikel erschien in der Kärnter-Ausgabe dieser Tageszeitung und war mir vorerst noch unbekannt.) - Artikel "NEWS", 21.9.1995 - Der Terror des Vaters
- Artikel "Die Neue Kronen", 24.9.95 - Olivias Vater bedrohte Arzt vor der Operation
(Das ist der inkriminierte Artikel, gegen den ich gerichtlich vorgehe.) - Artikel "Die ganze Woche", 27.9.95 - Interview Olivias Chirurg Univ.Prof. Dr. Horcher
Die Medienprozesse beim Landesgericht für Strafsachen Wien
- Antrag von Ing. Helmut Pilhar an das Landesgericht für Strafsachen, 7.2.1996
- Beschluß des Landesgericht für Strafsachen zur Mitteilung gemäß §8aAbs5MedienG, 14.2.1996
- Mitteilung gemäß §8aAbs5MedienG der 'Die Neue Kronen', 27.2.96
1. Instanz, 1. Durchlauf (wurde schließlich annulliert)
- Landesgericht für Strafsachen - Hauptverhandlung, 25.4.1996 - Richter schließt meinen Anwalt aus
- Landesgericht für Strafsachen - Urteil, 25.4.1996 - Antrag wird abgewiesen
- Anmeldung der vollen Berufung an OLG, 26.4.1996
- Ausführung der angemeldeten Berufung an OLG, 5.7.1996
- Oberlandesgericht Wien, 29.8.1996 - Berufung wird Folge gegeben
1. Instanz, 2. Durchlauf (wurde gewonnen)
Die Medienprozesse beim Landesgericht für Zivilrechtssachen Wien

Tagebuchauszug: Sonntag, 17.9.1995
Treffen mit Herrn Mag. Rebasso (Anwalt):
Die Verlegung von Olivia auf die Chirurgie hatte mich unruhig werden lassen, und ich wollte mich mit unserem Anwalt beraten, wie wir uns nun weiter verhalten sollten. Vor allem aber fürchtete ich, daß später vom AKH behauptet werden könnte, wir Eltern hätten uns nunmehr mit dem ärztlichen Vorgehen einverstanden erklärt.
Wir verfaßten ein Schreiben und beim vorletzten Absatz läutete das Telephon.
Es war 21:30 Uhr, als mich Erika anrief und mir mitteilte, daß Olivia morgen gegen 6:00 Uhr früh für die Operation vorbereitet werden solle.
Das muß man sich einmal vorstellen! Neun Stunden vorher teilt man den Eltern den Operationstermin ihres Kindes mit!
Momentan sah ich die verantwortlichen Ärzte nur mehr als Verbrecher. Sie nahmen überhaupt keine Rücksicht auf Olivia und auf uns. Am Vormittag hatte mir Erika mitgeteilt, daß Olivia, laut den Ärzten, an einer Verkühlung litt, und jetzt sollte sie operiert werden!
Telephonat mit Dr. Pomberger:
Es war der diensthabende Arzt auf der Chirurgie. Sofort hatte ich ihn angerufen. Er erklärte, der genaue Operationszeitpunkt stünde noch nicht fest. Olivias Gesundheitszustand wäre aber trotz der Verkühlung ein guter. Wie die Operation vor sich gehe, ob die rechte Niere mit entfernt werde oder nicht, könne und wolle er mir nicht sagen. Auch konnte er mir nicht zusagen, ob er in einer Stunde für mich auf der Station zu sprechen wäre. Auf alle Fälle wolle er mir nicht mehr mitteilen, als er Erika bereits mitgeteilt hatte.
Telephonat mit Prof. Horcher:
Er war der leitende Chirurg. Seine Telephonnummer suchte mir Bruno, ein guter Bekannter, aus dem Telephonbuch. Als ich Prof. Horcher die Frage stellte, ob er wirklich trotz Verkühlung Olivia am kommenden Morgen operieren wolle, fuhr er mich äußerst unhöflich an. Wie ich mir erlauben könne, ihn vor so einem schwierigen Tag zu so später Stunde zu stören. Wie gesagt, es war so ca. 22:00 Uhr, und deshalb ließ ich mich nicht gleich einschüchtern. Außerdem wiederholte ich im Groben seine Worte, damit auch die anderen Anwesenden den Verlauf des Gespräches mitbekamen.
Prof. Horcher behauptete, Erika hätte sich mit der Operation einverstanden erklärt, was ich natürlich sofort dementierte. Erika hatte des öfteren erwähnt, daß bei einer unumgänglichen Operation zumindest getrachtet werden solle, die Niere zu retten. Dies dürfe ihr jetzt nicht als Einverständnis zur Operation ausgelegt werden.
Olivias Tumor an der Niere war ja nach Aussagen der Ärzte auf weniger als ein Zehntel der Ausgangsgröße zurückgegangen und bei der jetzigen Größe werde so ein Tumor in bestimmten Kliniken in Deutschland, z.B. bei Prof. Klippel aus C., gar nicht mehr operiert. Er erwiderte, er würde sehr wohl darauf achten, ob die Niere zu retten sei, glaube dies jedoch nicht.
Meinem Handy ging die Batterie aus und ich teilte dies dem Arzt mit, was Prof. Horcher auch freudig begrüßte, denn dann müßte er nicht mehr mit mir weitersprechen.
Die Familie Benedetto und auch Bruno waren bei den Telephonaten zugegen und sie waren genauso erschüttert wie ich.
Wir setzten über diese beiden Telephonate Gesprächsprotokolle (Aktenvermerk Pomberger, Aktenvermerk Horcher) auf und fügten diesen das nunmehr abgeänderte Schreiben bei. Dieses Schreiben beinhaltete nochmals unsere strikte Ablehnung dieser Zwangstherapie und Zwangsoperation.
Mit Mag. Rebasso und Bruno machte ich mich gegen 23:30 Uhr auf den Weg ins AKH um die Schreiben zu deponieren. Als ich Dr. Langer von der ungeheuerlichen Vorgehensweise informierte, erklärte er sich spontan bereit, ebenfalls zu kommen und leistete sogar als unser Vertrauensarzt seine Unterschrift zu diesem Schreiben.
Erika war zermürbt. Nichts schien ihr mehr Erfolg zu versprechen. Olivia und auch wir würden nur mehr regelrecht vergewaltigt werden. Noch bevor sie die Schreiben unterzeichnet hatte, wollte man uns bereits durch die Sicherheitsbeamten rausschmeißen. Ich blieb aber völlig ruhig und beschwichtigte auch Erika, den zappelnden Sicherheitsbeamten außer acht zu lassen.
Als alle Durchschläge gegengezeichnet waren, verließen wir die Station. Lediglich ein kleiner Zwischenfall passierte, als Bruno den erbosten diensthabenden Dr. Pomberger auf Tonband aufzeichnen wollte. Er hielt ihm das Diktiergerät direkt unter die Nase. Schließlich überzeugte Mag. Rebasso Bruno, das Tonband vor den Augen aller zu vernichten. Es war während der ganzen Szene zu keinem lauten oder auch bösen Wort gekommen, zumindest nicht von unserer Seite.
Schließlich fuhr ich noch gegen 2:00 Uhr morgens auf den Südbahnhof und gab Durchschläge des Schreibens, eingeschrieben und per Expreß auf. Von zu Hause faxte ich noch gegen 4:00 Uhr dieses Schreiben an alle verantwortlichen Ärzte des AKH sowie an die BH-Wr. Neustadt und an das Gericht. So hatte jeder Beteiligte dieses Schreiben noch vor Beginn der Operation auf dem Tisch.
Daß es unbeachtet bleiben würde, war mir klar. Es ging aber auch darum, daß später nicht behauptet werden könnte, wir hätten uns einverstanden erklärt. Wir wollten für diese Therapie keine Verantwortung übernehmen, in keiner Form. Diese müssen schon die Verantwortlichen Zwangspseudotherapiebefürworter selbst tragen. Wir nicht!

Tagebuchauszug: Montag, 18.9.1995
7:00 Uhr:
Olivia wurde für den OP vorbereitet.
8:00 Uhr:
Operationsbeginn.
Das Warten im Zimmer war unerträglich. Andererseits interpretierten wir die lange Operationsdauer auch als Unternehmung zur Rettung der Niere.
11:00 Uhr:
Operationsende.
12:00 Uhr:
Doktor Horcher erklärt uns kurz den Operationshergang. Die Operation dauerte ganze drei Stunden und die Niere mußte entfernt werden.
Auf die Feststellung von Dr. Langer: "Es wäre eine schöne Nachricht gewesen, hätten Sie die Niere retten können." erwiderte Prof. Horcher kurz: "Wenn es Ihnen nicht reicht, tun Sie mir leid." Mich persönlich würdigte Prof. Horcher nicht eines Blickes. Olivia war auf die Intensiv verlegt worden, Erika könnte sie aber am Nachmittag kurz besuchen kommen, meinte der Chirurg.
Dr. Langer konnte über so viel Arroganz seines Kollegen nur den Kopf schütteln.
Telephonat mit Dr. Hamer:
Er war verwundert, daß die Entfernung des Tumors samt Niere ganze drei Stunden in Anspruch nehmen konnte. Weiters vermutete er, daß seit Olivias Einlieferung die Ärzte ihr wohl nie die ganze Chemofuhre verabreicht hatten, denn sonst hätte das Kind wohl kaum eine so lange Operation überleben können.
Nachmittag:
Erika und ich warteten vor der Intensiv. Prof. Horcher erschien und begrüßte überfreundlich Erika. Mich ignorierte er wieder völlig. Als er Erika mit zu Olivia nehmen wollte, machte ich ihn auf mich aufmerksam, indem ich bemerkte, auch ich wolle zu meinem Kind. Er erwiderte knapp, daß auf Anweisung der Direktion mir der Zutritt verweigert worden sei. Wieder durfte ich nicht zu meinem eigenen Kind. Natürlich war mein gestriges Schreiben der Grund für diese neue Schikane.
Es war mir zu Ohren gekommen, daß das AKH für morgen eine Pressekonferenz angekündigt hatte, bei der wieder sämtliche ärztliche Schweigepflicht gebrochen werden sollte. Mein Rechtsanwalt versuchte, diese zu verhindern. Natürlich gelang auch dies nicht.

Tagebuchauszug: Dienstag, 19.9.1995
Die schulmedizinische Krebstherapie war für uns eine patientenverachtende Pseudotherapie, welche sich in ihrem Dogma sogar über grundlegende Menschen- und Patientenrechte hinwegsetzte und als Handlanger der Pharma- und Gerätelobby die Bevölkerung und somit die Patienten bewußt über bessere Krebstherapieformen uninformiert hielt, ja sogar soweit ging, diese mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, wie Diffamierung, Terror und Lügen, unterdrückte.
Erika erzählte mir nach ihrem Besuch bei Olivia:
Olivia ging es soweit gut. Als sie mit den Schwestern gemeinsam ihren Verband wechselte, war Olivia sogleich derart entkräftet, daß sie einschlief. Bei Prof. Dr. Urbanek hatte sie wegen meines Besuchsverbotes vorgesprochen. Dieser schob die Verantwortung ab und meinte, daß wohl Prof. Horcher auf mich wütend wäre.
In den Medien war ausführlich von der Pressekonferenz berichtet worden.
Als Mag. Rebasso Herrn Hofrat Marady (Bezirkshauptmann Wr. Neustadt, rechtlicher "Vater" von Olivia) aufmerksam machte, daß für die Operation kein Pflegschaftsbeschluß vorlag, meinte dieser trocken: "Dann müssen Sie eben klagen."
Berichte der Medien
ARD 1995
Österreichisches Fernsehen 1995
Kommentar H. Pilhar:
Die Gesundheitsministerin Christa Krammer möchte also "die Gesetze verschärfen"! In wessen Sinne?
Prüfen, ob die Germanische Heilkunde (damals Neue Medizin) für den Krebspatienten Hilfe bieten könnte, das kommt unserer Gesundheitsministerin gar nicht in den Sinn!
Diese Art von Politik dient nicht dem Volk!
***
Kommentar H. Pilhar:
Umweltminister, Präsident der Kinderkrebshilfe und Pharmaproduzent Bartenstein ordnet Zwangstherapie an, welche vier Stunden später vom Richter den Eltern verkündet wurde. Am nächsten Morgen, gegen 00:30 Uhr, wurde ich mit Polizeigewalt der Kinder-Klinik Tulln verwiesen, mit dem Hinweis, würde ich mich noch einmal blicken lassen, werde ich verhaftet. Am Morgen riss man Olivia mit Gewalt aus den Armen der Mutter und überstellte das Kind ins AKH Wien.
Fernsehberichte Chronologisch 1996
Kommentar H. Pilhar:
Olivia durfte über Weihnachten und Neujahr für ein paar Tage nach Hause.
Der Chirurg Dr. Horcher zeigt sehr schön anhand von Röntgenaufnahmen, wie der angebliche 6 kg Tumor durch Chemo und Bestrahlung - hokus pokus - sich auf einen 0,5 kg schweren verkleinert. In Wirklichkeit handelte es sich um eine riesige Leberschwellung, welche durch diese Pseudotherapie niedergeknüppelt wurde. Die Nierenzyste selbst war nie größer als faustgroß - und so wurde diese auch samt gut funktionierender Niere entfernt. Es ist ein Dogma in der Schulmedizin: bei Wilmstumore wird die betroffene Niere gleich mit rausgeschnitten!
Würde eine Tumormasse von 5,5 kg im Körper zerfallen, würde man an innerer Vergiftung sterben. Ausscheiden kann man ein solche Tumormasse ebenfalls nicht.
Eine Leberschwellung hingegen kann man durch diese Pseudotherapie mit Bestrahlung und Giftgas-Abkömmlingen niederknüppeln. Ein solches Ödemwasser kann über die Nieren ausgeschieden werden.
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Kommentar H. Pilhar: Dieser „fußballgroße“ Tumor war in Wirklichkeit eine riesige Leberschwellung in Heilung.
Natürlich hatte Olivia auch diesen Wilmstumor (Heilungszyste nach einem Flüssigkeitskonflikt), der nach menschlichem Ermessen nie größer als faustgroß war. Und in dieser Größe hat man ihr diese völlig harmlos Nierenzyste auch rausgeschnitten - samt gut funktionierender Niere. Es ist ein Dogma in der Schulmedizin, dass man bei Wilmstumore die Niere immer mit raus schneidet.
Olivia hat nur mehr eine Niere!
Dass ein Tumor von 6kg Masse durch Bestrahlung und Chemo auf 0,5kg verkleinert werden könnte, widerspricht jeder Logik! Wenn eine Tumormasse von 5,5 kg im Körper zerfällt, stirbt man an einer inneren Vergiftung. Ausscheiden kann man diese Tumormasse ebenfalls nicht und schon gar nicht in der kurzen Zeit von 4 Wochen.
Was hier ausgeschieden wurde, ist das Heilungsödem der Leber.
Und diese große Leberschwellung wurde deshalb so groß, weil Olivia einen Flüchtlings-Konflikt mit Nierensammelrohre erlitt. Deshalb, weil wir von dieser „Mafia“ (schön geredet, denn die Mafia vergreift sich nicht an Kinder) durch halb Europa gejagt wurden.
Bei unserer Entlassung aus dem Krankenhaus hielten wir Transparente hoch:
- Wir brauchen GLASNOST in der Schulmedizin
- Freie Therapiewahl muß zum Menschenrecht werden. Wir sind ja keine Tiere!
- Chemo: 10-15% sterben gleich, 30% sterben im Spital, 95% sterben insgesamt, aber nur 5-10% werden statistisch erfaßt
- Die Schulmedizin hat kein begründetes Recht, ein Monopol auf Heilung zu beanspruchen!
In sämtlichen Medien wurde der Inhalt dieser Transparente entweder nicht gezeigt oder wegretuschiert.
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Eltern Pilhar: "Auftakt zu unserem Strafprozess"
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Olivia Pilhar: Strafprozeß gegen Eltern
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Olivia Pilhar: Strafprozeß gegen Eltern Fortsetzung
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Olivia Pilhar: Strafprozeß gegen Eltern, Hauptverhandlung
Das neue Blatt
Wie lange hält sie die Strapazen der Flucht noch aus?
Seit vier Wochen sind Helmut (30) und Erika Pilhar (28) mit ihren drei Kindern auf der Flucht. Sie verstecken ihre krebskranke Tochter Olivia (6) vor den Behörden. „Man hat uns das Sorgerecht entzogen“, sagt Erika Pilhar, „weil wir eine Operation und die aggressive Chemotherapie ablehnen.“
Wir berichteten vor zwei Wochen erstmals über das tragische Schicksal der Familie Pilhar aus Wien. Jetzt traf DAS NEUE BLATT die Eltern und ihre drei Kinder an einem geheimen Ort.
„Man fühlt sich wie ein Schwerverbrecher“, klagt Olivias Vater. „Immer auf der Suche nach einer neuen Unterkunft – bei Freunden, in abgelegenen Motels. Freunde kaufen für uns ein, damit wir nicht auf die Straße müssen. Denn sollte uns die Polizei schnappen, wird Olivia im Krankenhaus „zwangstherapiert. Dann würde Olivia sterben. Eine Operation und die Chemotherapie steht sie nicht durch.“
Jeden Tag an einem anderen Ort – wie lange hält Olivia die Strapazen der Flucht noch aus? Der umstrittene Krebsarzt Dr. Geerd Ryke Hamer (59) aus Köln, der sie mit alternativen Methoden behandelt, hat sie gerade in ihrem Versteck untersucht: „In einem Monat ist Olivia wieder gesund. Der Nierenkrebs war entstanden, weil Olivias Mutter wieder als Lehrerin gearbeitet hat und sich nicht mehr so sehr um die Kleine kümmern konnte. Jetzt ist sie den ganzen Tag für Olivia da. Die Ursache der Krankheit ist also beseitigt und der Krebs bald geheilt.“
Noch ist die Flucht für Olivia eine Art Abenteuer. Doch die Angst ist allgegenwärtig – vor allem nachts. Die Mutter: „Bei jedem Geräusch schrecken wir hoch.“
Tagsüber spielen die Kinder Karten. Manchmal schaut sich Helmut Pilhar draußen um und versichert sich, daß die Luft rein ist. Dann geht die Familie spazieren.
Wenn die Kinder schlafen, schleicht sich der Familienvater zum nächsten Telefon und führt Gespräche mit seinen Eltern und Schwiegereltern: „Ich telefoniere nie lange, weil ich davon ausgehen muß, daß die Gespräche von der Polizei abgehört werden. Ich will vermeiden, daß die Beamten mich mit einer Fangschaltung orten.“
Wenn Olivia wieder gesund ist, wollen die Eltern nach Wien zurückkehren. Aber Dr. Olaf Jürgenssen (49) der den Krebs bei Olivia festgestellt hat, glaubt nicht an ihre Genesung: „Ohne Operation wird das Kind sterben. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.“
Das sehen Erika und Helmut Pilhar anders:
„Nur weil wir uns Kind alternativ behandeln lassen, nimmt uns der Staat Olivia weg. Das ist Medizin-Terror.“
Was die Familie der toten Katharina den Eltern jetzt rät
Gebannt verfolgt die Familie Scharpf aus Markt Rettenbach (Allgäu) das Schicksal der kleinen Olivia. „Es geht uns besonders nahe, weil wir unsere krebskranke Katharina vor vier Jahren ebenso vor den Ärzten versteckt und das gleiche Leid durchlebt haben“, sagt Katharinas Großmutter. „Wir können den Eltern nur raten, nicht an Wunder zu glauben. Denn Olivia wird sterben – egal welcher Arzt sie behandelt. Die Chemotherapie wird ihr Leben lediglich künstlich verlängern. Und die Behandlungsmethoden des Dr. Hamer finde ich persönlich äußerst fragwürdig. Bis heute gibt es kein Mittel gegen den Krebs.“


Aus Tagebuch eines Schicksals:
Helmut Pilhar - Telefonat mit Frau Kustermann:
"Vor ein paar Tagen stellte sich mir diese Frau als Vertraute der Familie Scharpf aus Deutschland vor. Sie ist die Vorsitzende der „Bürgervereinigung Obersdorf“ und tritt für die Wahrung der Elternrechte mit Elan und Ausdauer ein. Die Geschichte der kleinen Katharina Scharpf verlief anfangs ähnlich der unseren. Auch dieses Kind versuchten die Eltern durch Flucht vor der schulmedizinischen Zwangschemotherapie zu retten, leider zu spät. Das Schicksal der Familie Scharpf ist traurig und nicht minder skandalös als das unsrige.
Diese Frau Kustermann sandte mir nun aber ein Tagebuch einer Mutter, deren Tochter im Dezember 1992 ein Nierentumor diagnostiziert worden war. Auch diesem sechsjährigen Kind prophezeiten die Schulmediziner 90%-ige Heilungschance. Nach einem knappen, qualvollen Jahr verstarb dieses Kind an den Folgen der „Therapie“.
Ein Arzt erklärte später dieser Mutter (Originaltext): „ … Es gibt kein Chemomittel für diese Zellform. Bestrahlungen sind sogar gefährlich.“ Die Mutter schließt ihr Tagebuch mit:
„Das war MORD auf RATEN!“
Nach den Beobachtungen dieser leidgeprüften Frau, lebten im Juni 1995 von den 1992 und 1993 eingelieferten Kindern noch ca. 30%.
Die absolut unnötige Therapie ihrer Tochter über 11 Monate hinweg verursachte nach ihren Recherchen Kosten von DM 500.000 !
Dies ist eine Notiz für alle, die sich über die Unfinanzierbarkeit des Gesundheitswesens beklagen!
Ich musste dieses Tagebuch lesen, obwohl es mir fast das Herz zerriss. Ich brauchte Argumente vor dem Gericht, und mit der ausdrücklichen Erlaubnis von Frau Kustermann überreichte ich dieses Tagebuch Richter Zak. Meiner Frau erzählte ich zwar von diesem Skript, doch lesen wollte sie es nicht. Wozu auch?"


