Abschied von Boguslaw Babol
Lieber Bogusch, im Juli haben wir noch darüber gesprochen, dass wir dieses Jahr noch gemeinsam in Deiner Wahlheimat wandern gehen – jetzt stehen wir vor Deinem offenen Grab und ich bin traurig und stolz, heute hier zu sein um Dir im Namen der Arbeitsgruppe zu danken und Abschied zu nehmen.

Du warst ein wertvoller Freund der Germanischen und wir vermissen Dich und Deine stetige Unterstützung. Für Deine über 20-jährige Arbeit im Dienste der Germanischen hast Du nie einen Lohn erwartet und immer gegeben statt genommen. Dafür gebührt Dir großer Dank!
Nachdem Ewa von uns gegangen war, hast Du trotzdem oder gerade deshalb unermüdlich weitergearbeitet und uns noch soviel als möglich vermittelt.
Ich danke Dir auch persönlich für Deine Unterstützung und Dein offenes Ohr, obwohl Du oft sagtest, Du wärest egoistisch und machst das nur für die Germanische.
Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du jetzt bei Deiner Efcia bist. Und vielleicht werft ihr beide hin und wieder einen Blick auf uns und könnt uns unterstützen wo ihr jetzt seid.
Ich habe Dir einen Wald-Strauß mitgebracht, aus der Heimat, die Du so lieb gewonnen hattest...
Lebe wohl, lieber Bogusch,
Deine Begleiterin zur letzten Ruhestätte
→ Worte an Bogusch von der Arbeitsgruppe
Bogusch liebte das Wandern in der Natur. Er hat auf seinen Wanderungen unendlich viele Fotos von versteckten Details, Blumen, Steinen, Türen, Tieren, Wegen, Bächen... gemacht.
Im Camper immer mit Computer ausgerüstet, im Dienste der Germanischen...

Dieser Bär war ihm besonders symphatisch, auch wenn er ihn nicht selbst fotographierte.

















